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16.06.2012

Wettbewerbe

Nachwuchswettbewerb zum Bewegungsprinzip der Inversion


Der Künstler und Techniker Paul Schatz entdeckte 1929 durch die Umstülpung eines Körpers eine neue kinematische Grundbewegung: die räumliche Inversion. Die bis dahin auf Rotation (Drehung) und Translation (lineare Bewegung) beruhende Getriebelehre konnte um dieses Prinzip erweitert werden. Doch wie kann dieses Bewegungsprinzip sinnvoll in eine funktionale Anwendung umgesetzt werden? Der deutschlandweite Ideenwettbewerb „Festo Challenge: Principle to Product" sucht Antworten auf diese Frage. Das „Bionic Learning Network" von Festo, einem führenden Unternehmen in der Automatisierungstechnik, fordert gemeinsam mit dem Rat für Formgebung Studierende der Bereiche Design und Ingenieurwissenschaften dazu auf, Einsatzmöglichkeiten für das Bewegungsprinzip der Inversion im industriellen Umfeld zu entwickeln. Ideen für Objekte mit rein dekorativem Charakter werden dabei nicht berücksichtigt – die gelungene Verbindung von Technologie und Design sind ausschlaggebend. Interdisziplinär arbeitende Teams sind ausdrücklich willkommen. Die Gewinneridee, die mit 10.000 Euro prämiert wird, soll in Zusammenarbeit mit Festo umgesetzt und auf der Hannover Messe 2013 präsentiert werden. Auf die Plätze zwei bis fünf entfallen insgesamt über 20.000 Euro Preisgeld. Anmeldeschluss ist der 7. Dezember. Impulsgeber für den Wettbewerb ist das von Festo entwickelte Flugobjekt „SmartInversion" (Abb.).

Cordula Gerhardt

www.festo.com/de/smartinversion

www.german-design-council.de/festo.html

www.paul-schatz.ch/seine-entdeckungen/der-umstuelpbare-wuerfel/




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