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11.07.2012

Ausstellungen/Events

„bauhaus weiblich. künstlerinnen am bauhaus"


Als Walter Gropius 1919 das Bauhaus gründete, strebte er eine gleichberechtigte Aufnahme von Frauen und Männern an. Künstlerinnen, Autodidaktinnen und Frauen, die in traditionellen Männerberufen ihre Zukunft sahen, entdeckten im Bauhaus eine Möglichkeit zur Erfüllung ihrer Wünsche, die bis dahin als Träumerei gegolten hatten. Die neue Veranstaltungsreihe „bauhaus weiblich. künstlerinnen am bauhaus" des Bauhaus-Archivs Berlin möchte der Frage nachgehen, ob sich die Träumereien der Frauen auch verwirklicht haben. Anlass sind drei Sonderausstellungen im Programm des Bauhaus-Archivs, die sich dem Schaffen dreier bemerkenswerter Frauen widmen, die das Bauhaus entscheidend mitgeprägt haben. Beginnend mit der Ausstellung über Textilgestalterin Benita Koch-Otte (noch bis 27. August, Abb.), setzt sich die Ausstellungsreihe im Herbst mit einer Schau über Lou Scheper-Berkenkamp fort (31. Oktober bis 14. Januar) und wird sich im Januar 2013 auf Gertrud Arndt konzentrieren. Der nächste Vortrag der Veranstaltungsreihe findet am 28. November statt unter dem Thema „Drei Künstlerinnen am Bauhaus: Lou Scheper-Berkenkamp, Irene Bayer und Lucia Moholy". Im Januar 2013 ist eine Podiumsdiskussion mit Experten zum Thema „Frauen am Bauhaus" geplant, weitere Termine sollen folgen.

Cordula Gerhardt

www.bauhaus.de




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