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Ausgabe: 01/2013 | E-Paper »  PDF »  Druckansicht »  

Bessere Bezugsmaterialien

Ökolgischer Bezugsstoff: Von Benecke-Kaliko stammt ein neues Bezugsmaterial für Fahrzeuginteriors, das zur Hälfte aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Acella Eco Natural weist daher auch eine bessere Ökobilanz als konventionelle Materialien auf und erfüllt den Standard Öko-Tex 100. Das erstmals in einem Elektro-Konzeptfahrzeug präsentierte Material ist frei von Antimon, Schwermetallen und allergenen Stoffen. Laut Hersteller ist es außerdem

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Foto: Visteon
Foto: Visteon



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Zehn Tonnen Batterien

Elektro-Autofähre: Anfang 2015 soll über den norwegischen Sognefjord die erste rein elektrisch angetriebene Autofähre verkehren. Die 80 Meter lange Katamaran-Konstruktion bietet Platz für 120 Autos und 360 Passagiere; mit ihren beiden Alurümpfen wiegt das Schiff nur halb so viel wie bisherige Typen. Den Bau übernimmt die Werft Fjellstrand, die elektrische Ausrüstung kommt von Siemens. Zum Equipment gehören auch zehn Tonnen schwere Batterien, die

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Foto: Siemens AG
Foto: Siemens AG



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In Ruhe sitzen

Testsystem für Autositze: Moderne Autositze sind die wohl mechanisch komplexesten Zuliefererteile im Autoinnenraum. Getriebe, Schienen, Federn und Motoren stellen potenzielle Geräuschemittenten dar – ungewollte, selbstverständlich. So gehen Reklamationen bei Fahrzeugsitzen meist auf störende Geräusche zurück. Aus diesem Grund hat JonhnsonControls in Solingen ein Sound-Vibration-Labor aufgebaut, das bei der Produktentwicklung mitarbeitet, aber

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Bremse an Board

Bremssystem für Kinderwagen: Obwohl Kinderwagen immer schicker daherrollen, bleiben sie nicht nur in Sachen Faltmechanismus hinter ihren Ansprüchen zurück. Beispielsweise fehlt nach wie vor ein durchdachtes Bremssystem, das etwa bergab für mehr Sicherheit sorgt. Vier Studenten der TU Darmstadt (Fachbereich Elektro- und Informationstechnik) haben dafür nun eine interessante, nachrüstbare Lösung entwickelt. Das elektronische Bremssystem

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Foto: TU Darmstadt
Foto: TU Darmstadt



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Mehr Wärme aus der Sonne

Wärmende Textilien: 2008 stellte die schweizerische Schoeller Textil AG Materialien vor, die trotz dunkler Färbung wenig solare Wärmeenergie aufnehmen. Jetzt zeigt das Unternehmen mit Solar+ die genau umgekehrte Technologie: Die Textilien absorbieren Wärmestrahlung und verhindern das rasche Auskühlen. „Solar+" ist besonders interessant für Wintersporttextilien; Skijacken sind bereits in Entwicklung. Die zum Patent angemeldete Technologie

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Foto: Schoeller Textil AG
Foto: Schoeller Textil AG



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Schwer entflammbar

Transparente Kunststoffe erfreuen sich im Interiordesign wachsender Beliebtheit. Bislang fanden transparente Möbel in öffentlichen Gebäuden angesichts der geltenden Brandschutzanforderungen jedoch nur selten Verwendung. Nun präsentiert Bayer MaterialScience jedoch zwei hoch transparente Polycarbonate, die die Vorgaben der Normen DIN 4102 (B1) und UNI 9177 (Klasse 1) erfüllen. Makrolon FU1007 zeigt ein hohes Fließvermögen und eignet sich damit

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Foto: Pedrali SpA
Foto: Pedrali SpA



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Materialien_Trends

Materialien für die generative Produktion

Es heißt, dass rund 70 Prozent aller neuen Produkte auf Materialinnovationen zurückzuführen seien – doch angesichts der rasanten Entwicklungen ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Materialexperte Sascha Peters berichtet deshalb in jeder design report-Ausgabe über die jüngsten Entwicklungen, Trends und Anwendungsmöglichkeiten.

Es zischte in den kleinen Boxen, Luft entwich den pneumatischen Systemen, während die Druckerköpfe von links nach rechts schwirrten und wieder zurück schnellten. Auf der Euromold, der Leitmesse für generative Techniken, Produktentwicklung und den Werkzeug- und Formenbau, zeigten die Hersteller Ende November ihre neusten Technologien zur generativen Formteilerzeugung. Man konnte beobachten, wie die Anlagen, Fabber und 3D-Drucker Schicht für

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3D-Druck kommt immer mehr im Alltag an – und so inszenierte 3D Systems seinen Stand auf der Euromold wie eine Café-Bar.
3D-Druck kommt immer mehr im Alltag an – und so inszenierte 3D Systems seinen Stand auf der Euromold wie eine Café-Bar.



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Materialien_Werkstoffdatenbank

Material digital

Mit „materialaffairs" präsentiert designaffairs ein Tool für die systematische Recherche und Dokumentation von Werkstoffen. Rund 1.000 hinterlegte Materialien soll die Datenbank bei ihrem Start im Frühjahr umfassen; Nutzer können sie individuell erweitern und aktualisieren.

Materialien, so weiß man, spielen eine immer größere Rolle im Designprozess. Seit vielen Jahren schon ist man deshalb bei designaffairs dabei, mit dem Color & Material Lab neue und bewährte Werkstoffe zu sammeln, um diese dann in die eigene Arbeit einfließen zu lassen. Parallel wurde das Color & Material Lab mit seinen heute etwa 2.500 physischen Mustern für Kunden und Partner geöffnet. Jetzt geht man im Münchner Headquarter der Designagentur

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Autor: Armin Scharf
Eine Auswahl von Materialien kann im Münchner Büro von designaffairs live beurteilt werden. Neben der Sortierung nach Gruppen bietet die Bibliothek auch ein Medical-Special und Herstellervitrinen.
Eine Auswahl von Materialien kann im Münchner Büro von designaffairs live beurteilt werden. Neben der Sortierung nach Gruppen bietet die Bibliothek auch ein Medical-Special und Herstellervitrinen.



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zur person

Efrat Friedland

Die 37-jährige Israelin ist eigentlich Industriedesignerin. Den Mastertitel erwarb sie 2010 am Technion in Haifa, den Grundstein legte von 1996 bis 2001 das Bachelor-Studium am Institute for Technology in Holon. Dort unterrichtete sie während des Masterstudiums angehende Designstudenten über neue Materialien und Technologien. Efrat Friedland war schon immer von Werkstoffen fasziniert: Bereits 2005 gründete sie Israels erste Materialbibliothek

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Ausgabe: 06/2012 | E-Paper »  PDF »  Druckansicht »  

Glückliche Verbindung

Verglastes Textildekor: Zusammen mit den Spezialisten von Glassolutions entwickelte der Textilhersteller Nya Nordiska ein dekoratives Verbundglas für Raumteiler, Tischplatten, Treppenstufen und andere Anwendungen. „Tex Glass" besteht im Wesentlichen aus zwei Diamantglasschichten und einer Textilschicht, die durch Laminierung im Autoklav bei hohen Temperaturen miteinander verbunden werden. Der dreidimensionale Effekt der Webmuster bleibt dabei

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rat für formgebung
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