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Ausgabe: 01/2013 | E-Paper »  PDF »  Druckansicht »  

Kooperation mit Potenzial

Nachhaltigkeitsforschung mit Designern: Ob sich der Wandel in eine ressourcenarme und CO2-freie Gesellschaft bewältigen lässt, ist auch eine Frage der Gestaltung. Vielversprechend klingt daher der jüngste Zusammenschluss zweier namhafter Institutionen: Seit einem Semester kooperieren die Folkwang Universität der Künste und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Zusammen wollen Gestalter und Nachhaltigkeitsforscher Themen wie

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Podiumsdiskussion zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Future Factory
Podiumsdiskussion zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Future Factory" mit (v.l.n.r.) Nachhaltigkeitsexpertin Angelika Zahrnt, Wuppertal-Institut-Präsident Uwe Schneidewind sowie Folkwang-Professor und Trendforscher Peter Wippermann und Folkwang-Rektor Kurt MehnerFoto: Heike Kandalowski, Folkwang Universität der Künste



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In neuem Gewand

Änderungen bei Bremer Designstipendien: Die Stipendiatenwerkstatt Design-labor Bremerhaven gibt es in ihrer bisherigen Form nicht mehr. Als Brennerei next generation lab setzt sie allerdings ihre Arbeit fort – an einem neuen Standort in Bremen. Der offizielle Auftakt wurde Ende November gefeiert. Das Stipendiatenmodell der WFB Wirtschaftsförderung Bremen wird auch weiterhin die Zusammenarbeit zwischen jungen Gestaltern und Unternehmen sowie

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Foto: Frank Pusch, WFB
Foto: Frank Pusch, WFB



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Ohne Pieks und Aufsehen

Blutzuckermesssystem: Nichtinvasive Blutzuckermessmethoden könnten Diabetikern in naher Zukunft das Leben erleichtern. Wie sich die neue Technologie in den Alltag integrieren ließe, zeigen Tim Roehrig und Yeji Kim mit einem Projekt, das von der Designerin Annke Osthues an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd betreut wurde. Das System der beiden Studierenden greift auf die Forschungsergebnisse eines Schweizer Unternehmens zurück und

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Lichtblick

Energieautarkes Lichtsystem: Für den Einsatz in Katastrophengebieten, als Wegbeleuchtung oder für den Outdoor-Urlaub entwarf Mirko Marchetti sein Lichtsystem Off the Grid. Modular aufgebaut und unabhängig vom Stromnetz soll es als robustes Hilfsmittel eine Mindestversorgung an Helligkeit gewährleisten. Akkumulatoren, die mit einem Handdynamo aufgeladen werden, versorgen die LED-Leuchte mit der nötigen Energie. Vor allem aber sieht der Student

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100 Prozent korrekt

Naturfaserplatte für den Möbelbau: Neun Monate lang haben Holger Neumann vom Institut für Produkt- und Prozessgestaltung der Hochschule der Künste Berlin sowie die Designer Gesine Hillmann und Jan Regett an einem neuartigen Material geforscht. Ziel ihrer Arbeit war die Entwicklung einer Möbelbauplatte, die zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und dabei bis in ihre Bestandteile toxikologisch absolut unbedenklich ist. Nicht zuletzt

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Nachwuchs_Newcomer

Nordisch schlau

Ein neues Hamburger Möbellabel bündelt die Erfahrungen von zwei Designern: Dominik Lutz und Lutz Pankow firmieren seit letztem Jahr gemeinsam als „pliet".

Natürlich steht der Name für ein Konzept: „pliet" kommt vom norddeutschen Wort „plietsch" für schlau. Die Domain war bereits vergeben. Also: „pliet". Pliet-schlaue Produkte sind flexibel im Einsatz, ausgeklügelt in der Konstruktion, sparsam im Materialverbrauch – und nicht zuletzt so konzipiert, dass sie sich flach verpacken und umstandslos versenden lassen. Ein wichtiger Ansatz, will man in Zeiten globaler Märkte und Onlineshops keine

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Autor: Petra Schwab
Dominik Lutz (links) und Lutz Pankow (rechts) sind jetzt „pliet
Dominik Lutz (links) und Lutz Pankow (rechts) sind jetzt „pliet".



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Nachwuchs_Wettbewerbe

Leistung und Gegenleistung

Seit zehn Jahren sucht der Küchengerätehersteller Electrolux mit dem „Electrolux Design Lab" nach Nachwuchskräften. Der Wettbewerb hat ein glänzendes Image, lockt mit einem großzügigen Preisgeld und bezahlten Praktikumsplätzen. Anlässlich des Jubiläums hier ein näherer Blick auf Ablauf, Nutzen und Risiken der Teilnahme.

Im Mailänder Designmuseum Triennale bot sich am 25. Oktober des vergangenen Jahres ein ungewöhnliches Bild: Im Eingangsbereich, auf den breiten Treppen und auf der Empore des ersten Stocks standen Designstudenten, die nicht in Ausstellungsobjekte vertieft waren – sondern in Karteikarten. Ungeachtet des Trubels um sie herum, murmelten sie konzentriert und leise vor sich hin, ganz wie Schauspieler vor ihrem großen Auftritt. Denn ebendieser stand

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Autor: Johanna Wittmaack
Der Gewinnerentwurf: „Aeroballs
Der Gewinnerentwurf: „Aeroballs" von Jan Ankiersztajn



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Electrolux Design Lab 2013

Auch in diesem Jahr schreibt Electrolux seinen Nachwuchswettbewerb aus. Zu den Neuerungen gehören die Einführung von drei Kategorien („Social Cooking", „Natural Air" und „Effortless Cleaning") sowie ein differenzierterer Entwicklungsprozess: In Zusammenarbeit mit Electrolux-Experten können die Teilnehmer ihre Konzepte von der Skizze bis hin zur technischen Spezifikation ausarbeiten. Für die erste Wettbewerbsrunde genügt die Einreichung einer

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Ausgabe: 06/2012 | E-Paper »  PDF »  Druckansicht »  

Miyake ohne Mode

LED: Bereits 2010 entwickelte das Designstudio von Issey Miyake, das Reality Lab., die Mathematiksoftware „132 5. Issey Miyake", um Kleidung aus nur einem Stück Stoff zu entwickeln. Das Programm eignet sich aber auch zur Berechnung anderer Faltformen, wie die In-Ei-Leuchten für Artemide beweisen. Der Textilschirm aus recycelten PET-Flaschen entwickelt erst Volumen, wenn der Nutzer sie aufzieht; LED-Lampen sorgen für Licht- und Schattenzeichnung

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Foto: Hiroshi Iwasaki/Miyake Design Studio 2012
Foto: Hiroshi Iwasaki/Miyake Design Studio 2012



Ausgabe: 06/2012 | E-Paper »  PDF »  Druckansicht »  

Glatt und matt

LED: Normalerweise schweben Hängeleuchten über den Köpfen. Das wäre bei Falling Leaf von Tobias Grau beinahe schade, denn auf der Oberseite akzentuiert der Materialkontrast zwischen poliertem Aluminium und farbigem, mattem Kunststoff die fließende Form. —

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