| Ausgabe: 01/2013 | Druckansicht
Schwerpunkt_Evolution
Erneuerte Tradition
In vielen Städten wird der Nahverkehr ausgebaut, was neue Schienenfahrzeuge erfordert. Drei Städte setzen dabei auf eine Kontinuität der Designsprache: Stuttgart, Hamburg und Hannover. Wobei die einzelnen Konzepte kaum unterschiedlicher sein könnten.
Stadt- und Straßenbahnen gehören zu den langlebigsten Produkten überhaupt, Nutzungszeiten von 40 Jahren und mehr sind keine Seltenheit. Während das Interieur in dieser Zeit mehrmals erneuert wird, bleibt die äußere Erscheinung nahezu unverändert. Was aber, wenn neue Fahrzeuggenerationen notwendig werden, beispielsweise weil sich die Nachfrage
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Autor: Armin Scharf |  | U-Bahn-Triebzug DT5, gestaltet von Tricon Design
|  | Foto: Stefan Göbel
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|  | Bezugspunkt für den neuen Triebzug DT5 war der 1961 an der HfG Ulm gestaltetete DT2 mit Edelstahl-Außenhaut und roten Kontrastflächen(oben links). Frühe DT5-Entwurfsstadien (rechts) sahen zusätzlich noch Bezüge zum weißen DT4 von 1988 vor (im Bild oben rechts: in Anlehnung an DT4 modernisierter Ulmer Wagen), die später verworfen wurden.
|  | Im Innenraum des DT5 – erstmals in Hamburg mit Durchgängen zwischen den Wagen – wurde auf Bezüge zu älteren Treibwagengenerationen verzichtet. Erbe der Geschichte sind jedoch die Tunnelprofile, die einen ausgesprochen kleinen Wagenquerschnitt bedingten.
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|  | ... weshalb die jüngste Generation DT8.12 viele Designmerkmale aufnimmt. Auffälligste Neuerung ist die dynamischere Front, die neuen Crash-Sicherheitsstandards entspricht. Die Anmutung des Interiors hat sich kaum geändert.
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|  | Der hier zu sehende, bereits Anfang der 1980er Jahre für die Stuttgarter Stadtbahn entwickelte DT8.4-8.9 und die sehr ähnlichen DT8.10/8.11 von 1999 werden noch auf Jahre im Einsatz sein ...
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|  | Der von Jasper Morrison entworfene „TW 2000" bekommt bald den „TW 3000" zur Seite gestellt, der mit bombiertem Querschnitt und gummigefasten Fenstern wichtige Vorgänger-Elemente aufnimmt.
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